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Aufruf zum 1. Mai 2013 : "Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit und Menschenwürde!" PDF Drucken E-Mail
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Seit 123 Jahren feiern wir den Tag der Arbeit als ein Zeichen der Solidarität mit allen Arbeitnehmern in der Welt.  Aber sind wir damit in einer Arbeitswelt, die auf Kapital und Verwertung ausgerichtet ist, in einer Welt angekommen, die auf die menschliche Person ausgerichtet ist?

 

Der Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für 2004/2005 zeigt schreckliche Tatsachen auf : 49% der 2,850 Milliarden ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer in der Welt verdienen weniger als 2 Dollar am Tag, davon 39% weniger als 1 Dollar. 200 Millionen Frauen und Männer sind arbeitslos.

Heute hat die Armut weltweit noch zugenommen. Nach einem Bericht der OECD haben 60% der Arbeitnhemerinnen und Arbeitnehmer in der Welt keinen Arbeitsvertrag und leben damit in unsicheren Arbeitsverhältnissen.

 

Im letzten Jahr gab es weltweit unzählige Arbeitskonflikte. In Asien, auf den Philippinen, in Taiwan und in Indonesien haben Großkundgebungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Lohnerhöhungen gefordert. In Tunesien, in Ägypten und im mittleren Orient haben sie wirtschaftliche Reformen und Arbeitsmarktmaßnahmen gefordert. In New York und in London, in den Zentren einer nie dagewesenen Finanzkrise, haben sie die Finanzzentren der Wall Street und der City besetzt und sich damit der Macht des Geldes widersetzt.

 

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BILATERALES TREFFEN ZWISCHEN HOAC - LOC/MTC PDF Drucken E-Mail

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Der Führungskreis der katholischen Arbeitnehmerbewegung Portugals LOC/MTC (Liga Operária Católica - Movimento de Trabalhadores Cristãos) und die ständige Kommission der spanischen katholischen Arbeitnehmerbewegung HOAC (Hermandad Obrera de Acción Católica) haben ihre jährliche Koordinationssitzung zwischen dem 17. und 19. Februar 2013 in Burgos abgehalten. Hier wurden Informationen über Leben und politisches Engagement der Männer und Frauen beider Bewegungen und die Untersuchungsergebnisse zur Situation in der Arbeitswelt vom kirchlichen Standpunkt beider Länder ausgetauscht.

 

Folgende Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten in beiden Ländern bildeten den Ausgangspunkt:

 

  • Die hohe Arbeitslosigkeit, die im Laufe des vergangenen Jahres noch gestiegen ist und, wie wir leider erkennen müssen, auch weiter ansteigen wird.
  • Die jüngsten Arbeitsreformen haben uns nicht vor der weiteren Zerstörung von Arbeitsplätzen bewahren können, sondern zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, zu Arbeitsplatzunsicherheit und Rückschlägen bei den Kollektivverhandlungen geführt.
  • Schlechte Löhne und Gehälter, oftmals Hungerlöhne, haben zur Folge, dass es immer mehr Fälle von Armut unter der Arbeitnehmerschaft gibt, obwohl sie arbeiten.
  • Diskreditierungskampagnen gegen Arbeitnehmerorganisationen.
  • Die Kaufkraft der Arbeiter und Angestellten nimmt ab, was dazu führt, dass häufig die Mittel für einen angemessenen Lebensstandard fehlen.
  • Die Anzahl der Gewaltverbrechen ist gestiegen und Unsicherheit und Zukunftsängste sind gewachsen.
  • Tausende von qualifizierten jungen Leuten aus beiden Ländern, sehen sich dazu gezwungen in andere Länder abzuwandern und auf der Suche nach einer Zukunft ihre Heimat und Familien zu verlassen.

 

Was wir zurzeit erleben, lässt keinen Zweifel offen: In der Art, wie wir unser gesellschaftliches Leben regeln, steht nicht der Einzelne im Mittelpunkt der Gesellschaft: Nicht der Mensch ist wichtig, sondern der wirtschaftliche Profit.

 

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8 März – Der Internationale Frauentag PDF Drucken E-Mail
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Die Stellung der Frau in der Welt – Konkrete Beispiele aus Uganda


Zu Beginn des Jahres 2013 freuten sich zahlreiche Ugander, und vor allem die ugandischen Frauen, als die Frauenrechtlerin und Aktivisten Winnie Byanyima das Steuer einer wichtigen internationalen Organisation übernahm: Sie wurde Geschäftsführerin von Oxfam International. Parallel zu Winnie Byanyima errangen auch zwei weitere ugandische Frauen internationale Anerkennung: Margaret Zziwa wurde als erste Frau ihres Landes Sprecherin der East African Legislative Assembly, während Margaret Mungherera zur Präsidentin der World Medical Association (WMA) gewählt wurde.

 

Frauen hatten in Uganda, mit seinem schwierigen sozio-ökonomischen Umfeld, bisher viele Klippen zu umschiffen, um endlich an die Spitze zu gelangen. Heute stehen an der Spitze des Parlamentes, des Gesundheits- und des Finanzministeriums jedoch Frauen wie Rebecca Kadaga, Christine Ondoa und Maria Kiwanuka. Und auch innerhalb der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft haben es Frauen geschafft, bedeutende Stellen einzunehmen. Begleitet wurde diese Entwicklung in Uganda durch die Ratifizierung verschiedener internationaler- regionaler und sub-regionaler Abkommen, die alle der Geschlechtergleichheit und Frauenförderung dienen sollen.

 

Doch trotz all dieser Erfolge und staatlichen Bemühungen die sozio-ökonomische Stellung der Frau innerhalb der Gesellschaft zu stärken, gibt es noch immer zahlreiche Herausforderung, um alle Ziele zu erreichen! Und so ist die Reise, die heute noch vor den Frauen Ugandas liegt, vielleicht noch länger als die, die sie bereits erfolgreich zurückgelegt haben. Obwohl einige Frauen des Landes an die Spitze gesegelt sind, lebt die Mehrzahl der Frauen in unruhigen Gewässern. Auch heute besetzt die Mehrzahl der ugandischen Frauen die untersten Positionen innerhalb ihrer Gesellschaft.

 

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Erklärung aus Anlass des 99 Welttages der Migranten und Flüchtlinge am 16. Januar 2013 PDF Drucken E-Mail

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Aus Anlass der letzten Generalversammlung des WBCA in diesem Jahr, möchten wir eine kurze Überlegung über die Situation in der die Migranten heute in Spanien leben durchführen, in einer Situation in der die offiziellen Statistiken feststellen, dass 25% der aktiven Bevölkerung arbeitslos ist und davon ebenfalls mehr als die Hälfte Jugendlicher, 52%. Das hat dazu geführt, dass etwa 100.000 Emigranten Spanien in diesem Jahr verlassen haben und dass etwa 10.000 einheimische Jugendliche emigriert sind, vorwiegend in andere Länder Europas und Latein Amerikas

 

Diese kritische Situation erzeugt neue soziale Dramen, die die Migranten zusätzlich zu dem sonst Üblichen treffen: Zwangsräumung der Wohnungen wegen der unterlassenen Zahlung der Hypotheken, Kürzung der Sozialhilfe, generelle Verarmung, neuerliche Verlagerung der Migration und Konflikte zwischen den spanischen und den eingewanderten Arbeiternehmern.

 

In vielen Fällen bedeutet die Rückkehr in ihre Ursprungsländer (in der Mehrheit Personen mit Ursprung in Lateinamerika) nicht nur die persönliche Rückkehr sondern die der gesamten Familie. Zu dem Leiden, die der Verlust der Hoffnung auf ein besseres Leben für die Erwachsenen bedeutet, kommt hinzu, dass die Kinder, die hier geboren oder aufgewachsen sind oder weil ihnen bewusst ist, dass sie bei Rückkehr keine Zukunft haben, nicht fortgehen wollen.

 

In anderen Fällen (in der Mehrheit die Menschen aus Osteuropa), wechseln in andere Länder Europas (Belgien, Schweiz, Frankreich, Deutschland usw.), wo sie noch Arbeit finden. Außerdem gibt es die interne Migration in unserem Land, ermöglicht durch die neue Arbeitsgesetzgebung in Bezug auf flexiblere Mobilität. Diese Veränderungen erzeugen Spannungen zwischen Ländern und Regionen, wo die Prozentsätze der Arbeitslosigkeit hoch sind und wo Migranten als Konkurrenten auf dem örtlichen Arbeitsmarkt auftreten.

 

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Rassemblements et grèves du 14-11 en Europe. Communiqué des mouvements espagnols et portugais PDF Drucken E-Mail

COMMUNIQUÉ DE PRESSE DU MOUVEMENT DES TRAVAILLEURS DU PORTUGAL ET DE L’ESPAGNE EN RELATION AVEC LA JOURNÉE EUROPEENNE DE GRÈVES ET MANIFESTATIONS DU 14 NOVEMBRE.

 

mani14-NLa Confédération européenne des syndicats (CES) a appelé à une journée d'action et de solidarité pour ce prochain 14 Novembre. Cette journée européenne se déroulera sous diverses formes: grèves, manifestations, rassemblements et autres actions.


De part cet événement important et historique pour la vie des travailleurs européens et tous ceux qui souffrent du chômage, nous, en tant que Mouvements chrétiens du monde du travail d’Espagne et Portugal, nous nous réjouissons de cette journée européenne et nous rendons public notre position.

 

Les taux de pauvreté et d'exclusion dans nos deux pays, du sud de l’Europe, ont augmenté à un rythme vertigineux. Argumentant la priorité du remboursement de la dette, on s’attaque aux droits sociaux et la protection des personnes et familles qui travaillent. Une dette illégitime, qui procède des prêts accordés et gérés d’une façon plus que douteuse, menaçant la dignité des citoyens et mettant en péril la coexistence pacifique des peuples. Prenant des mesures désastreuses dans certains États Membres, la politique européenne a déclaré le sauvetage du système financier et des banques comme mesure prioritaire, delaissant celui des personnes. La dette publique se transforme, de plus en plus, en un mécanisme de transfert de richesses, celles des personnes les moins favorisées vers les plus riches. Pour toutes ces raisons, de plus en plus de personnes, en particulier les jeunes, ont des emplois précaires ou sont sans emploi, ayant pour seul avenir une incertitude croissante.

 

 

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